Nach Champions-League-Erfolg „Nichts sehnlicher“: Beckenbauer wünscht sich Klopp beim FC Bayern

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Franz Beckenbauer hat Trainer Jürgen Klopp vom frisch gekürten Champions-League-Sieger FC Liverpool gelobt und seinen Wunsch bekräftigt, dieser möge in Zukunft den FC Bayern München trainieren. 

„Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er eines Tages zum FC Bayern kommt“, sagte der 73-Jährige der „Bild“. „Das würde passen. Für mich ist er einer der weltbesten Trainer.“ Klopp habe „den neuen Fußball nach Deutschland gebracht. Schnelles Umschaltspiel, mit schnellen Spielern, den Gegner zu überfallen. Das hat das zähe Ballgeschiebe abgelöst. Was er in Dortmund begonnen hat, hat er mit Liverpool verfeinert.“

Schon einmal hatte der „Kaiser“ Klopp gefordert 

Beckenbauer hatte bereits im März nach dem Aus der Bayern im Achtelfinale der Champions League gegen Liverpool den Wunsch geäußert, Klopp solle Bayern-Trainer werden. Damals hatte Klopp geantwortet, er fühle sich geehrt, aber Liverpool passe zu ihm und er hoffe, noch eine Weile dort zu bleiben.

„Job England raubt Kräfte“ 

Nun sagte Beckenbauer der Zeitung: „Ich glaube, dass ein Job in England dir die Kräfte raubt. Du hast als sogenannter Manager bei einem Premier-League-Klub noch mehr Verantwortung als ein Trainer in der Bundesliga. Und: Durch zwei Pokalwettbewerbe und die größere Liga ist die Zahl der Spiele wesentlich höher als bei uns.“

Klopp ist seit 2015 Trainer des FC Liverpool. Zuvor hatte der 51-jährige Ex-Profi in der Bundesliga Borussia Dortmund und den FSV Mainz 05 betreut.

Quelle: dpa

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