Drogerie Erbin Meike Schlecker muss in den Knast! – Was passiert mit den Kindern?

© AFP

Die wichtigsten Fakten zuerst:

  • Die Kinder des ehemaligen Drogeriemarktkönigs Anton Schlecker müssen ins Gefängnis. 
  • Meike und Lars Schlecker hatten gegen ihre Verurteilung wegen Untreue, vorsätzlichem Bankrott und vorsätzlicher Insolvenzverschleppung Revision eingelegt – erfolglos. 
  • Das Strafmaß wurde lediglich um zwei bzw. einen Monat reduziert.
  • Die Schlecker-Kinder müssen für jeweils zwei Jahre und sieben Monate ins Gefängnis.
  • Meike Schlecker (45) lebte zuletzt als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern in London.

Dadurch das die Revision abgeschmettert wurde, wird es für Meike Schlecker nun besonders hart. Wohin mit ihren zwei Kindern, wenn die Tochter von Anton Schlecker mindestens die Hälfte der Haftzeit absitzen muss? Im Grunde bleiben nur zwei Optionen. Entweder schickt die Schlecker-Erbin ihre Kinder auf ein Internat, oder der Vater, Tim Cook, der zwei, nimmt sie in dieser Zeit in seine Obhut und somit auch in seine Verantwortung. Laut „Bild“-Informationen will sich der Vater der beiden Kinder aber nicht dazu äußern, was mit ihnen passiert wenn Meike Schlecker ihre Haftstrafe antritt.

Lars und Meike Schlecker
© dpa/Stefan Puchner

Meike Schlecker würde die Gefängnisstrafe hart treffen, befanden die Stuttgarter Richter in ihrem 141-Seiten-Urteil. Das berichtet Bild. „Aufgrund der Auswirkungen auf sie und ihre beiden Kinder sowie der mit der Inhaftierung verbundenen Trennung von ihren Kindern ist sie besonders strafempfindlich.“ Auch habe das lange schwebende Verfahren die alleinerziehende Mutter „psychischen Belastungen ausgesetzt“. Sie kommt wohl ins Frauengefängnis „Gotteszell“ in Schwäbisch-Gmünd. Das Gefängnis verfügt wohl über einen Krippenbereich, dieser ist jedoch nur für Kinder bis 3 Jahre. Der Nachwuchs von Meike Schlecker ist aber laut Bild älter.

Demnach ist am wahrscheinlichsten das der Nachwuchs von Meike Schlecke in der Zeit der Haftstrafe ins Internat gehen wird. Laut Informationen soll die Schlecker-Erbin monatlich über 24.000,00 Euro verfügen. Somit wäre also genug Geld da, um ihre Tochter und ihren Sohn in ein renommiertes Konvikt zu geben.

1 Kommentar

  1. Trifft leider auch die Kinder….aber sollen Eltern die ihren Kindern ein kriminelles Vorbild sind und dadurch auch die Gemeinschaft zusätzlichschädigen, weniger oder nicht bestraft werden?

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*